ACP Eigenbluttherapie
Das „Autolog Conditionierte Plasma“ – oder kurz: ACP – ist eine speziell aufbereitete Form des Eigenbluts. „Autolog“ bedeutet im medizinischen Sprachgebrauch „körpereigen und biologisch“, „Conditioniert“ heißt so viel wie „aufbereitet“, während das P für Plasma, einen Bestandteil des Blutes, steht. Das durch Eigenblut gewonnene und anschließend aufbereitete körpereigene Blutplasma enthält die dreifache Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten). Bei der Heilung von verletztem oder entzündetem Gewebe spielen Blutplättchen eine besonders wichtige Rolle. Sie setzen direkt am Ort der Verletzung Wachstumsfaktoren frei, die im Anschluss den Wiederaufbau des verletzten Gewebes starten und schmerzhafte Entzündungen hemmen. Die körpereigene Heilung wird dadurch maßgeblich unterstützt.
Die ACP-Therapie kann helfen bei:
- Tennis- und Golferellenbogen sowie Tennisarm
- Patellasehnenreizung (Springerknie)
- Achillessehnenreizung
- chronischer Sehnenreizung
- Meniskusschäden
- Muskelverletzungen im Sport
- Arthrose
- Fersensporn
- Gelenkabnutzungen
- Gelenkentzündungen
Eine Behandlung mit ACP dauert rund 15 Minuten und wird in unserer Grazer Ordination vorgenommen.
Häufige Fragen zu ACP
Was ist eine ACP-Eigenbluttherapie?
Die ACP-Eigenbluttherapie (PRP-Therapie) ist eine biologische Behandlungsmethode, bei der körpereigenes Blutplasma zur Unterstützung natürlicher Heilungs- und Regenerationsprozesse eingesetzt wird.
Dabei wird eine kleine Menge Blut entnommen und speziell aufbereitet. Das gewonnene plättchenreiche Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gelenk, die Sehne oder das gereizte Gewebe injiziert.
Die enthaltenen Wachstumsfaktoren können natürliche Reparatur- und
Regenerationsprozesse unterstützen und entzündliche Vorgänge positiv beeinflussen.
Bei welchen Beschwerden wird ACP eingesetzt?
Die ACP-Therapie wird in der Orthopädie vor allem bei Beschwerden eingesetzt, bei denen
Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützt werden sollen.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Arthrose im frühen bis mittleren Stadium
- Sehnenreizungen und Sehnenbeschwerden
- Tennisellenbogen
- Achillessehnenbeschwerden
- Muskel- und Bandverletzungen
- Chronische Beschwerden des Bewegungsapparates
- Knorpelschäden
- Sportverletzungen
Ob die Behandlung geeignet ist, hängt von der Art und dem Stadium der Erkrankung ab und wird im Rahmen einer orthopädischen Untersuchung individuell beurteilt.
Wie hilft ACP bei Arthrose und Gelenkschmerzen?
Das aufbereitete Blutplasma enthält viele Blutplättchen und Wachstumsfaktoren. Diese können Entzündungsprozesse im Gelenk beeinflussen und körpereigene Regenerationsvorgänge unterstützen.
Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und die Funktion des Gelenks möglichst lange zu erhalten.
Besonders bei leichter bis mittelschwerer Arthrose kann die ACP-Therapie eine sinnvolle Ergänzung zu aktiver Bewegungstherapie und weiteren konservativen Maßnahmen sein.
Wie läuft eine Eigenbluttherapie ab?
Zu Beginn wird eine kleine Menge Blut aus einer Vene entnommen. Dieses wird anschließend in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet, um das plättchenreiche Plasma zu gewinnen.
Das gewonnene ACP wird danach unter sterilen Bedingungen gezielt in die betroffene Region injiziert. Die Behandlung erfolgt ambulant in der Ordination und dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.
Wann tritt die Wirkung ein?
Die Wirkung tritt meist nicht sofort ein.
Die Eigenbluttherapie wirkt nicht sofort wie ein Schmerzmittel, sondern unterstützt die
natürlichen Heilungsprozesse des Körpers.
Viele Patienten berichten innerhalb weniger Wochen über eine Verringerung der Schmerzen und eine verbesserte Beweglichkeit.
Wie stark und wie lange die Wirkung anhält, hängt unter anderem von der Erkrankung, ihrem Schweregrad und individuellen Faktoren ab.
Welche Vorteile und mögliche Risiken hat die Eigenbluttherapie?
Da ausschließlich körpereigenes Blut verwendet wird, gilt die Eigenbluttherapie als gut verträglich. Das Risiko für allergische Reaktionen ist sehr gering.
Die Behandlung kann
- Schmerzen reduzieren
- die Heilung von Sehnen, Muskeln und Gelenken fördern
- die Funktion des Bewegungsapparates verbessern.
Sie stellt eine sinnvolle Ergänzung zu Physiotherapie, gezieltem Training und anderen konservativen Therapien dar und kann in geeigneten Fällen operative Eingriffe hinauszögern.
Wieviele ACP-Behandlungen sind erforderlich?
Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach der Diagnose, dem betroffenen Bereich und dem individuellen Beschwerdebild.
Bei Gelenkbeschwerden werden in unserer Ordination häufig mehrere Behandlungen im Abstand von etwa einer Woche durchgeführt.
Bei akuten Verletzungen oder Sehnenbeschwerden kann je nach Befund bereits eine geringere Anzahl an Anwendungen sinnvoll sein.
Vor Beginn der Therapie erfolgt eine ausführliche orthopädische Untersuchung. Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan und besprechen gemeinsam mit Ihnen die weitere Vorgehensweise.




